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Natursteinoptik als prägendes Element moderner Raumgestaltung

Wenn die Eleganz des Marmors auf Keramik trifft

Marmor gilt seit Jahrhunderten als Inbegriff von Luxus und Eleganz. Seine poröse Struktur, die Empfindlichkeit gegenüber Flecken und der regelmäßige Pflegeaufwand machen ihn jedoch nicht für jeden Raum zur idealen Wahl. Genau an dieser Stelle kommen keramische Kollektionen in Marmoroptik wie Marmostone ins Spiel. Mit ihren fein nachgezeichneten Äderungen, der je nach Lichteinfall wechselnden Tontiefe und einem sanften Glanzgrad greifen sie die visuelle Wirkung des Natursteins präzise auf – und bieten zugleich eine Oberfläche, die den Beanspruchungen des Alltags deutlich besser standhält.

Für diese Art von Oberflächen sprechen vor allem folgende Punkte:

Auf einen BlickCheckliste
  • Großformate reduzieren die Anzahl der Fugen und erzeugen ein geschlosseneres Erscheinungsbild
  • Hohe Beständigkeit gegenüber Säuren und Flecken, ein klarer Vorteil im Küchenbereich
  • Ein identisches Dekor an Boden und Wand sorgt für räumliche Kontinuität
  • Deutlich zugänglicheres Preisniveau im Vergleich zu echtem Marmor

Warme Farbwelten nach dem Vorbild von Felsschluchten

Der kühlen, repräsentativen Ausstrahlung des Marmors steht in manchen Projekten der Wunsch nach einer organischeren und ruhigeren Formensprache gegenüber. Die Varianten von canyon tile vereinen Sand-, Lehm- und verwitterte Gesteinstöne und beantworten genau dieses Bedürfnis. Die feine, sandkornartige Haptik der Oberfläche und der matte Abschluss verleihen dem Raum eine zurückhaltende, dabei ausgesprochen kultivierte Wärme.

Ihre volle Wirkung entfalten solche Oberflächen besonders in Kombination mit Holzmöbeln sowie mit Naturtextilien wie Leinen und Baumwolle. Auch in reduzierten Gestaltungsansätzen wie Wabi-Sabi oder Japandi kommen sie häufig zum Einsatz. In Hotellobbys, Boutique-Cafés und großzügigen Wohnbereichen durchgängig verlegt, lassen sie einen Raum großzügiger wirken, als er tatsächlich ist.

Worauf es vor der Entscheidung wirklich ankommt

Wer sich bei der Produktauswahl allein auf die Optik verlässt, wird häufig enttäuscht. Die Nutzungsintensität des Bereichs, die Wahrscheinlichkeit von Nässe und die Menge an Tageslicht beeinflussen unmittelbar, welcher Oberflächenabschluss sinnvoll ist. Im Badezimmer ist beispielsweise die Rutschhemmungsklasse ein entscheidendes Kriterium, während im Wohnbereich Format und Fugenbild in den Vordergrund rücken.

Wer verschiedene Kollektionen und Strukturvarianten im Zusammenhang bewerten möchte, findet in den Katalogen von VitrA tiles einen guten Ausgangspunkt. Anhand von Mustern zu entscheiden, das Produkt im Licht des späteren Raumes zu betrachten und unterschiedliche Formate einer Serie gemeinsam zu planen, erhöht die Zufriedenheit mit dem Ergebnis erheblich.

Kurz gesagt: Die Wahl der Oberfläche bestimmt nicht nur das Erscheinungsbild eines Raumes, sondern auch die Qualität der Zeit, die man darin verbringt. Ein stimmig gewähltes Material hinterlässt ein Interieur, das seine Frische über Jahre hinweg bewahrt.

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